Der Salmen
Ort der Demokratiegeschichte
Festsaal. Synagoge. Elektroladen. Ort der Demokratiegeschichte. Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Die Mauern des Salmen erzählen eine bewegte Geschichte, mit der das Gebäude in der Offenburger Innenstadt heute einzigartig ist. Seit Mai 2022 ist der Salmen nach zweijähriger Umbauphase als moderner Erlebnis- und Erinnerungsort für die Öffentlichkeit zugänglich. 200 Jahre Demokratiegeschichte multimedial erlebbar – schauen Sie vorbei!
Das Tagebuch der Anne Frank
Theater/Gedenkveranstaltung am 9. November, 19 Uhr
Bei den Novemberpogromen 1938 wurde jüdisches Leben in ganz Deutschland auf brutale Weise angegriffen. Auch in Offenburg wurde die Synagoge im Salmensaal geschändet. Mit einer Gedenkveranstaltung zum 9. November erinnern wir an dieses finstere Kapitel deutscher Geschichte. In diesem Jahr dürfen wir das Theater Eurodistrict BAden ALsace mit seinem Stück "Das Tagebuch der Anne Frank" begrüßen.

Offenburger Ensemble: Jüdische Komponist*innen
Matinée-Konzert am 15. November, 11 Uhr
Das Offenburger Ensemble und Der Salmen laden gemeinsam zu einem Matinée-Konzert mit Werken zeitgenössischer jüdischer Komponist*innen ein. Freuen Sie sich auf eine spannende Zusammenstellung an musikalischen Werken von "kleinen" und "großen" Komponist*innen!

Gedenken neu denken
Lesung mit Susanne Siegert am 26. November, 19 Uhr
Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern. Wie und warum, legt Susanne Siegert in ihrem Buch „Gedenken neu denken“ dar. Wir freuen uns, die Autorin gemeinsam mit der Buchhandlung Akzente und dem Gedenkstättenverbund Südlicher Oberrhein e.V. zu einer Lesung mit anschließendem Gespräch im Salmen zu empfangen.

Schwestern, zerreißt eure Ketten! Frauen und die Revolution 1848/49
19.09.2026 bis 7.3.2027
Die Revolution von 1848/49 war in ganz Europa auch eine Revolution der Frauen. Sie wollten die unsichtbaren Ketten zerreißen, die ihr Leben bestimmten. Sie kämpften gegen soziale Not und für politischen Wandel – und begehrten gegen eine Ordnung auf, die sie gesellschaftlich und rechtlich unterdrückte.
Wer waren die frühen Revolutionärinnen? Welche Ziele hatten sie? Welche politische Haltung prägte ihre Netzwerke?
Zur Eröffnung am 18. September um 18 Uhr sind Sie herzlich eingeladen!




