Das Tagebuch der Anne Frank

Theater/Gedenkveranstaltung am 9. November, 19 Uhr

Bei den Novemberpogromen 1938 wurde jüdisches Leben in ganz Deutschland auf brutale Weise angegriffen. Auch in Offenburg wurde die Synagoge im Salmensaal geschändet. Mit einer Gedenkveranstaltung zum 9. November erinnern wir an dieses finstere Kapitel deutscher Geschichte. In diesem Jahr dürfen wir das Theater Eurodistrict BAden ALsace mit seinem Stück "Das Tagebuch der Anne Frank" begrüßen.

„Das Tagebuch der Anne Frank“ ist das berühmteste Tagebuch der Welt. Anne bekommt es 1942 zu ihrem 13. Geburtstag von ihrem Vater geschenkt; wenige Tage darauf muss sie vor der Gestapo flüchten. Zwei Jahre lang versteckt sich die jüdische Familie Frank in einem Hinterhaus in Amsterdam – auf engstem Raum und in ständiger Angst, entdeckt zu werden. Ihrem Tagebuch, vertraut die 13-jährige ihre Gefühle und Gedanken an: über das Leben im Verborgenen, alltägliche Nöte, existenzielle Ängste und die Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit. Aber trotz aller Sorgen ist Anne auch eine ganz normale Teenagerin. Sie hat Stress mit ihrer Mutter, ist genervt von ihrer Schwester und verliebt sich.

Die Tagebucheinträge enden zwei Jahre später – drei Tage vor Annes Verhaftung und Deportation in die Konzentrationslager Ausschwitz und Bergen-Belsen, wo sie kurz vor Kriegsende gestorben ist.

Das Theater Eurodistrict BAden ALsace bringt ein Stück Erinnerung auf die Bühne, mit hochaktuellem Stoff, der aufrüttelt, wachsam machen will gegen Antisemitismus und Rassismus.

Die Veranstaltung ist außerdem Teil der Veranstaltungsreihe "Mittendrin: Jüdisches Leben im Südwesten".

Montag, 9. November 2026, 19 Uhr
kostenfrei
Um Anmeldung wird gebeten an salmen@offenburg.de oder direkt über den Button.