Mischka

Lesung mit Barbara Honigmann am 26. Januar, 19 Uhr

„Eigentlich war es kein Kreis, eher ein Kosmos, ein Universum, das mich in meiner Kindheit und Jugend umstrahlte.“ Barbara Honigmann erzählt in ihrem neuen Roman „Mischka“ vom Leben und Überleben der Freunde ihrer Eltern, die den Lagern der Nazis und des Gulag entkamen. Wir laden gemeinsam mit der Stadtbibliothek zu einer Lesung mit der Straßburger Autorin ein.

"Mischka" erzählt von jungen jüdischen kommunistischen Intellektuellen, die für ihre Ideale teuer bezahlten und von denen einige doch immer wieder Auswege fanden. Mischka brachte in Moskau in den 1970er-Jahren Dichter und Dissidenten zusammen, die dem Sowjetregime die Stirn boten.

Vor dem Hintergrund der mörderischen Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts bestechen diese mitreißend erzählten Erinnerungen an Bekannte, Gefährten, geliebte Menschen vor allem durch ihre Freundlichkeit, ihre Wärme, ihren Witz. 

Barbara Honigmann, 1949 in Ost-Berlin geboren, arbeitete als Dramaturgin und Regisseurin. 1984 emigrierte sie mit ihrer Familie nach Straßburg, wo sie noch heute lebt. Honigmanns Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande. 

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadtbibliothek Offenburg statt.

Dienstag, 26. Januar 2027, 19 Uhr
Tickets
VVK: 12€ / erm. 8€
AK: 16€ / erm. 12€