Mythen, Macht und Muttermund. Eine feministische Geschichte der Geburt

Lesung mit Helena Barop am 18. Februar, 19 Uhr

Geburten sind zentral für das Fortbestehen unserer Gesellschaft, und doch wissen wir erstaunlich wenig darüber, wie Menschen das Gebären tatsächlich erleben. Oft werden diese Erfahrungen als Nischenthema abgetan. Die Freiburger Historikerin Helena Barop zeigt, dass dahinter eine lange Geschichte der Bevormundung von Schwangeren steckt – und dass Gewalt unter der Geburt tief in patriarchalen Machtstrukturen wurzelt.

Barop führt durch Jahrhunderte voller Mythen, Irrtümer und stetig wechselnder Vorstellungen davon, was eine „normale“ Geburt sein soll. Sie macht sichtbar, wie sich die Bedingungen des Gebärens verändert haben.

Ihr Buch ist nicht nur ein Streifzug durch die Kreißsäle der Geschichte, sondern eine Erzählung über Unterdrückung und Ermächtigung, die weit über das Thema Geburt hinausreicht. Denn Geburten prägen wie kaum ein anderes Ereignis unsere Vorstellungen von Weiblichkeit.

Diese Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zur Sonderausstellung „Schwestern, zerreißt eure Ketten!“ und findet in Kooperation mit der Buchhandlung AKZENTE statt.

Donnerstag, 18. Februar 2027, 19 Uhr
Tickets
VVK: 12€ / erm. 8€
AK: 16€ / erm. 12€